Ein optimal beradelbarer Stadtteil

Das Donaufeld ist als „fahrradfreundlicher“ Stadtteil konzipiert: Geringer Autoverkehr, RadfahrerInnen als gleichberechtigte VerkehrsteilnehmerInnen und sichere und vor Witterung geschützte Abstellanlagen für Fahrräder in unmittelbarer Nähe zur Wohnung, beim Arbeitsplatz, beim Nahversorger und bei den Mobility Points. Ein Orientierungssystem für Radfahrende ergänzt die Ausstattung des „fahrradfreundlichen“ Stadtteils.

Welche Voraussetzungen muss ein optimal beradelbarer Stadtteil Ihrer Meinung nach bieten?
Wie kann das konfliktfreie Nebeneinander aller VerkehrsteilnehmerInnen funktionieren?
Welche Qualitätskriterien sind bei den künftigen Wohn- und Geschäftsbauten unbedingt zu berücksichtigen?

Eine kurze Zusammenfassung ihrer Antworten:
Ganz wichtig ist den Antwortenden, dass neben einer guten Radinfrastruktur auch genügend Abstellplätze für Räder in den Wohngebäuden mit barrierefreien Zu- und Wegfahrmöglichkeiten und auch Abstellmöglichkeiten für Räder von BesucherInnen geplant werden. Darüber hinaus braucht es gute Verbindungswege zu den Verkehrsknotenpunkten und vor allem mehr und sichere Abstellanlagen in Floridsdorf und Kagran. Außerdem ist auf eine ausreichende Breite der Radwege zu achten. Konkret wurde ein Radweg entlang der Donaufelderstraße angeregt sowie ein öffentlich zugänglicher Übungsparcours für Radfahrende (z.B. mit Verkehrszeichen/Ampeln für Kinder oder Hindernisparcours für Jugendliche).

3 Gedanken zu „Ein optimal beradelbarer Stadtteil

  1. Evelyn Weber

    Ganz wichtig sind: Genügend Abstellplätze für Räder (2 Räder/Person) in den Wohngebäuden, barrierefreie Zu- und Wegfahrmöglichkeiten, Abstellmöglichkeiten auch für Räder von Besuchern, genügend Radbügeln vor Geschäften, Lokalen etc., Radmechaniker in der Siedlung, gut einsehbare Kreuzungen mit Fußwegen, gut gekennzeichnete Radwege (z.B.: rote Farbgebung)

  2. Heinz Berger

    Neben einer guten Radfahr-Infrastruktur in Donaufeld braucht es auch gute Verbindungswege zu den Verkehrsknotenpunkten und vor allem mehr und sichere Abstellanlagen in Floridsdorf und Kagran!

  3. Pia Huber

    Radwege sollten so breit sein, dass Radfahrende mit Radanhänger aneinander passieren können, bis zum Radabstellplatz des Hauses führen und baulich vor der Straße geschützt sein (zumindest durch Schwelle), damit auch Kinder das Rad nutzen können.
    Die Straße an der Oberen Alten Donau könnte als Spielstraße/Begegnungszone oder zumindest durch bauliche Einschränkung der Fahrtgeschwindigkeit von Autos für RadfahrerInnen attraktiviert werden.
    Entlang der Donaufelderstraße müsste es einen ausreichend breiten Radweg geben, damit Nahversorger (Beispiele: Hofer etc. beim Schichtweg, Merkur, Apotheke etc. beim Carminweg) mit dem Rad erreicht werden können.
    Es sollten mehr Möglichkeiten zur Querung der Donaufelderstrasse errichtet werden (um Wartezeiten zu vermeiden: ohne Ampeln und bei geringerem Tempo für Autoverkehr). Bei Kreuzungen sollte genügend Platz für Radfahrende und Fußgänger gegeben sein.
    Um Kinder und Jugendliche für das Radfahren zu begeistern, könnte ein öffentlich zugänglicher Übungsparcours für Radfahrende errichtet werden (z.B. mit Verkehrszeichen/Ampeln für Kinder oder Hindernisparcours für Jugendliche). In Kindergärten und Schulen könnten Radfahrkurse über die Anforderungen der Radfahrprüfung hinausgehen (z.B. Hindernisparcours beinhalten).

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